Das Fach Erdkunde am Gymnasium Antonianum

Das Fach Erdkunde wird am Antonianum in der Mittelstufe in allen Jahrgangsstufen unterrichtet. In den Jahrgängen 7 und 8 wird der Unterricht epochal erteilt, in allen anderen Jahrgängen ganzjährig zweistündig. Zudem wird im Jahrgang 8 der Erdkundeunterricht für einen Teil der Schülerschaft bilingual, also in englischer Sprache, angeboten.

In der Oberstufe bzw. Qualifikationsphase ist Erdkunde ein wählbares Fach, das viele Schülerinnen und Schüler immer wieder gern in ihr Profil integrieren. So bieten wir jedes Jahr Geographie auf erhöhtem und grundlegendem Niveau in verschiedenen Kursen an, was an anderen Gymnasien längst keine Selbstverständlichkeit ist. Auch ein bilinguales Abitur im Fach Erdkunde ist möglich und wurde schon wiederholt durchgeführt.

Das Fach Erdkunde bzw. Geographie ist eines der klassischen und traditionsreichsten Fächer im deutschen Schulwesen und erfreut sich trotz mancher Veränderungen in der konzeptionellen Ausrichtung immer noch einer großen Beliebtheit nicht nur am Gymnasium Antonianum.

In der 5. und 6. Klasse lernen die Schüler zunächst den Nahraum kennen und werden mit grundlegenden geographischen Arbeitsweisen vertraut gemacht. In der 7. Klasse geht es in erster Linie um klimageographische Inhalte, in der 8. Klasse sind z.B. Vulkanismus und Erdbeben zentrale Themen. Deutschland, Europa sowie außereuropäische Räume werden unter bestimmten thematischen Schwerpunkten verstärkt im Jahrgang 9 und 10 behandelt. Dabei werden stets die bislang im Unterricht erworbenen Methoden angewandt und vertieft. In der Kursstufe gibt es sog. Raum- und Fachmodule. Speziell ausgewählte Räume, wie z.B. Südostasien oder Australien/Ozeanien, werden dann anhand bestimmter geographischer Fragstellungen einer differenzierten Analyse unterzogen.

Die Schülerinnen und Schüler lernen somit sukzessive die Welt kennen und werden durch das Fach Erdkunde in die Lage versetzt, sich im Raum zu orientieren und wichtige Zusammenhänge im Wechselgefüge Natur-Mensch zu begreifen. Bedingt durch die Vielschichtigkeit, Aktualität und Lebendigkeit des Faches wird fächerübergreifendes Lernen ermöglicht. Als medienintensives Fach fördert das Fach Erdkunde zudem die Medienkompetenz in besonderer Weise und erfüllt damit einen wichtigen gesellschaftlichen Auftrag.

Ein zentrales Anliegen des Erdkundeunterrichts ist es darüber hinaus, die Schüler für die Erhaltung unseres Lebensraumes zu sensibilisieren. Verantwortliches, umweltbewusstes und damit nachhaltiges Verhalten soll durch das Fach Erdkunde gefördert werden. Die Schüler sollen erkennen, wie wertvoll und einzigartig unser Planet ist und sollen in der Lage sein, ihre Handlungsweisen im Alltag zu reflektieren und ggf. zu korrigieren. Die gewählten Inhalte sind dabei in aller Regel lebensnah, aktuell und konkret.

Neben den genannten wichtigen Bildungszielen soll das Fach Erdkunde vor allem aber auch Spaß machen. Projekt- und Gruppenarbeit, Präsentationen, Exkursionen und viele Dinge mehr sind Bestandteil eines modernen Erdkundeunterrichts. Wettbewerbe oder der Erwerb des Atlas-Führerscheins fördern darüber hinaus die Motivation der Schülerinnen und Schüler und steigern das Interesse für geographische Themen.

Last but not least wird insbesondere im Fach Erdkunde interkulturelles Lernen ermöglicht und gefördert. Die durch die Themenvielfalt erwachsende fortwährende Auseinandersetzung mit Menschen aus anderen Kulturräumen fördert das Verständnis und die Toleranz von Schülern gegenüber dem vermeintlich Fremden. Die Ausbildung dieser Kompetenzen ist besonders in Deutschland, das auf Immigration angewiesen ist, besonders wichtig.

Das Fach Erdkunde am Gymnasium Antonianum wird in engagierter und motivierender Weise von folgenden Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet:

Herr Reuter, Herr Behnen, Herr Hoell, Herr Zurborg, Frau Rösener, Frau Keppler, Frau Kamme-Erkel, Herr Reischauer