Deutsches Sportabzeichen am GAV

Geschrieben von Jürgen Gronotte am .

  • sportabzeichen
Foto v.li.n.re: Nils Kohlem, Fynn Stukenborg, Adrian Tebbert, unten: Sebastian Hempen, Kaj Radomski, oben: Nick Laber, Gunnar Kordes, Klaas Bojert, Luca Kuhlmann, Marvin Tschiescheck, Tugce Noyan, Hannah Themann, Marie Determann, Teresa Rudel, Emily Beuse, Lucy Steinberg, Malina Möller, Gülsüm Ciftci

Während es bis vor zwei Jahren beim Deutschen Sportabzeichen um das Erreichen bestimmter Leistungen in der Leichtathletik, im Schwimmen, im Gerätturnen und im Radfahren ging, orientieren die Prüfungen sich jetzt an den motorischen Grundfähigkeiten „Ausdauer“, „Kraft“, „Schnelligkeit“ und „Koordination“. So hat ein Sportler, der z.B. beim Werfen nicht die notwendige Weite erzielt, die Möglichkeit, dieses Defizit durch Standweitsprung („Kraft“) zu ersetzen.

Eine weitere Neuigkeit, die besonders für Kinder und Jugendliche ein Anreiz ist: Das Sportabzeichen wird auf drei Leistungsstufen  (Bronze, Silber, Gold) verliehen.  Ein goldenes Abzeichen bedeutet also, dass dieser Sportler/diese Sportlerin besonders gute Leistungen erbracht hat.

Und genau darauf können eine Reihe von Schülerinnen und Schülern aus der Klasse 6Lb sehr stolz sein. Die Mehrheit der Klasse hat die Prüfungen „auf Anhieb“ bestanden. Und diejenigen, bei denen es noch nicht ganz geklappt hat, haben die Möglichkeit, bei den örtlichen Vereinen die noch fehlende Leistung nachzuholen.

 (Der SFN - Vechta bietet jeden Freitag von 15 bis 17 Uhr die Möglichkeit, auf dem Sportplatz der Universität für das Sportabzeichen zu trainieren und die Prüfung abzulegen.)

Johanna Wieferig

 

Tennis-Mädchen gewinnen die erste Runde

Geschrieben von Jürgen Gronotte am .

  

  • tennis
 Jugend trainiert für Olympia 2014 – Tennis WK3 Mädchen 

Mit einem klaren 6:0 gegen das ULF Cloppenburg qualifizierten sich die Mädchen des Antonianum für den Bezirksentscheid. 
Alle Matches wurden in Kurzsätzen gespielt, d.h. jeder Satz wird bei einem Stand von 2:2 begonnen. Der 3. Satz erfolgte im Match-Tiebreak. 
Sowohl Hanna Fangmann an Position 1 als auch Theresa Stukenborg an Position 2 gewannen ihre Einzel sehr deutlich und souverän mit 6:4, 6:2 bzw. 6:3, 6:2. Marie Tapken siegte an Position 3 mit 6:4, 6:4 und Aylin Kamenica an Position 4 noch etwas umkämpfter mit 3:6, 6:2, 10:5. Damit war die Begegnung bereits entschieden. 
In den Doppeln siegten Theresa und Marie in einem engen und guten Spiel im Match‑Tiebreak, während Aylin und Felicia Koene glatt in zwei Sätzen die Oberhand behielten.
 
Damit geht´s am 17. Juni zum Bezirksentscheid - Glückwunsch ans gesamte Team!
 
Auf dem Foto (bitte anklicken!) die strahlenden Siegerinnen v.l.n.r.:
 
Betreuerin Barbara Schneider, Marie Tapken (7Lb), Aylin Kamenica (7Fa), Hanna Fangmann (8BL), Felicia Koene (6Fa) und Theresa Stukenborg (6La).
 
Barbara Schneider

 

 

GAV unterliegt im Kreisgruppenentscheid dem ULF

Geschrieben von Jürgen Gronotte am .

Nach dem Sieg im Kreisentscheid gegen Cloppenburg haben alle gedacht, dass sie die Tennismannschaft des Antonianum bereits für das Bezirksfinale qualifiziert hat. Leider war das eine Fehlinformation, sodass ganz kurzfristig der Kreisgruppenentscheid gespielt werden musste. Gegner war die mit drei erfahrenen Spielerinnen sehr starke Mannschaft von der Liebfrauenschule Vechta.

Der Start war prima: Theresa Stukenborg holte nach einem guten Spiel den ersten Punkt mit 6:3 6: 4 gegen die drei Jahre ältere Rebecca Frohn. Doch leider blieb es bei diesem einen Einzelpunkt. Hanna war gegen die gut und sicher spielende Lea Middendorf mit 3:6 6:7 knapp unterlegen, Marie Tapken konnte gegen die deutlich erfahrenere Lisa Gilz zwar gut mitspielen, hatte aber leider keine Chance zu gewinnen und Aylin verlor nach einem ausgeglichenen Spiel gegen Sarah Deters mit 5:7 3:6.

Somit stand es nach den Einzeln 1:3 – für einen Sieg mussten beiden Doppel gewonnen, eine zu schwere Aufgabe. Im zweiten Doppel waren Theresa und Marie einem Sieg ganz nahe und verloren nach gewonnenem ersten Satz im Match-Tiebreak (6:3 5:7 2:10). Hanna und Felicia waren den beiden stärksten Spielerinnen vom ULF leider unterlegen und verloren mit 2:6 4:6.

Der Sieg ist mit 5:1 zu deutlich für die teils sehr knappen Spiele, aber die Mädchen von der Liebfrauenschule haben verdient gewonnen – unseren herzlichen Glückwunsch!

Unsere Mannschaft hat sich gut geschlagen, hat Erfahrungen gesammelt und ist zu einem wirklichen Team zusammengewachsen und das alles ist schön zu sehen und sehr viel wert. Und im nächsten Jahr geht´s weiter – da waren sich alle Mädchen sofort einig. Denn Spaß hat es auf jeden Fall gemacht!

Barbara Schneider

 

Judo-Tiger aus Visbek vermitteln Judo-Techniken am Antonianum

Geschrieben von Jürgen Gronotte am .

                    

Das „Kämpfen“ ist seit einigen Jahren in den Lehrplänen Niedersachsens inhaltlich vorgeschrieben und fester Bestandteil des Sportunterrichts am Antonianum. Dementsprechend wurde ein großzügiges Angebot der Judo-Tiger des RW Visbek dankbar angenommen.  Aufgrund des besonderen Engagements von Tobias Kostka konnten Schülerinnen und Schüler von insgesamt vier Klassen in je 3 Doppelstunden im November ebenso grundlegende wie intensive Einblicke in die Sportart Judo erlangen.

Zunächst wurden Falltechniken rückwärts und vorwärts praktiziert, anschließend die Grundwürfe des 8. Kyu, verschiedene Haltegriffe und entsprechende Befreiungstechniken eingeführt und unter kompetenter Anleitung geübt. Nach Auskunft der Judoka wurden dabei erfreulich sichtbare Fortschritte erzielt, was vorrangig der fachkundigen Hilfestellung und Demonstration von Tobias Kostka und seinen „Co-Trainern“ Noel Aszmons, Christoph Muhle und Annika Bavendiek zu verdanken ist. Bedingt durch die vielen Erfolgserlebnisse herrschte in den kleinen Gruppen eine ebenso motivierte wie freudbetonte Lernatmosphäre. Bei einigen Schülern war die Begeisterung für die Sportart so groß, dass sie sich spontan für ein „Schnuppertraining“ anmeldeten!

Durch das geforderte faire Verhalten und den verantwortungsvollen Umgang mit der Partnerin oder dem Partner in verschiedenen Kampfsituationen wurden zusätzlich besondere Ansprüche an das Sozialverhalten gestellt, einige Schüler/innen gewannen durch die disziplinarischen Vorgaben der Sportart Judo grundsätzlich neue Erfahrungen in zwischenmenschlichen Umgangsformen.

Das besondere Highlight waren sicherlich die letzten Doppelstunden, hier konnten die Schüler/innen die Würfe und Haltetechniken in den Original-Judojacken erproben. Als krönenden Abschluss präsentierten die gut aufgelegten Judoka verschiedene Würfe aus ihrem reichhaltigen Repertoire und ließen sich von einigen Schülern auf die Matte werfen. Abschließend gab es für jeden Teilnehmer ein Judo-Zertifikat, welches ihnen die erfolgreiche Teilnahme an den Einheiten zu den Judo-Grundlagen bescheinigte.

Wir danken den Judoka von den Judo-Tigern aus Visbek dafür, dass sie uns diesen fundierten Einblicke in die Sportart Judo ermöglichten, vor allem aber für ihr persönliches Engagement und hoffen auf eine baldige Fortsetzung dieses Projektes.

Viele weitere Fotos finden Sie in der Bildergalerie auf unserer Hauptseite.

Jürgen Gronotte

Judo-Tiger aus Visbek zu Gast am Antonianum

Geschrieben von Jürgen Gronotte am .

    

Von der Fallschule bis hin zum "O-Goshi". Diese Techniken lernten heute die Schüler der Klasse 10Lb im Sportunterricht kennen. Trainer Tobias Kostka und seine Co-Trainer Noel Aszmons, Christoph Muhle und Annika Bievendiek vom Judo-Tiger-Club Visbek gaben den Schülern einen kleinen Einblick in die japanische Wettkampfsportart. Ernste, aber auch lachende Gesichter waren bei den Schülern während den Übungen zu erkennen. Trotz schmerzhaft aussehender Übungen hat es allen Schülern sehr viel Spaß gemacht, ihren Partner auf die Matte zu legen. Am Ende der Sportstunde beherrschten die meisten Schüler einige einfache Falltechniken, aber auch zwei einfache Würfe.

Wir bedanken uns bei den Judoka aus Visbek, vor allem bei Herrn Kostka, für die motivierenden Einblicke.

 Mario Beneke

Die Tennis-Mädchen des GAV sind Vize-Landesmeister!

Geschrieben von Barbara Schneider am .

 

Die Mädchen vom Gymnasium Antonianum haben bei „Jugend trainiert für Olympia“ einen sehr guten zweiten Platz im Landesfinale erreicht und mussten sich nur den Spielerinnen des Tennisinternats aus Hannover, die alle die KGS Hemmingen besuchen, aber aus ganz Niedersachsen stammen, geschlagen geben.

Krankheitsbedingt fehlte leider Aylin Kamenica, sodass die Mannschaft vom GAV im Landesfinale in Hannover nur aus fünf Mädchen bestand.

An Position zwei gesetzt hieß der Gegner im Halbfinale Gymnasium Osterode. Hier siegten in den Einzeln Marie-Charlot, Julia Niehaus und Hanna Fangmann glatt in zwei Sätzen, während Marie Tapken an Position 4 nach einem sehr ausgeglichenen Spiel mit langen Ballwechseln knapp im Match-Tiebreak verloren hat. Die anschließenden Doppel gewannen Marie-Charlot und Julia sowie Hanna und Milena Stallmann deutlich, sodass die Mädchen mit einem souveränen 5:1-Sieg das Finale erreichten.

Hier trafen sie wie erwartet auf die Internatsmädchen von der KGS Hemmingen, von denen die ersten vier auch in der Rangliste in ihrem Jahrgang in Niedersachsen die Plätze 1 bis 4 belegen. Trotz dieser großen Überlegenheit spielten unsere Mädchen sehr gut mit. Mit ganz viel Glück hätte es nach den Einzeln sogar 2:2 stehen können, denn sowohl Marie-Charlot als auch Julia Niehaus hatten durchaus Chancen, ihre Spiele zu gewinnen. Marie-Charlot verlor an Position eins in einem hochklassigen Spiel mit langen, temporeichen Ballwechseln gegen Shaline Pipa leider im Match-Tiebreak. Julia Niehaus hatte mit Anna Rosnowska die aktuelle deutsche Meisterin im Einzel und Doppel in der U14 als Gegnerin. Sie ließ sich davon aber nicht beeindrucken und erspielte sich nach verlorenem ersten Satz im zweiten sogar mehrere Satzbälle, konnte diese aber leider nicht nutzen und verlor nach einem glänzenden Spiel knapp mit 3:6 und 6:7.

Hanna Fangmann spielte gegen Alisa Diercksen an Position 3 zwar gut mit, musste aber am Ende die Überlegenheit der Gegnerin anerkennen und unterlag mit 2:6 und 3:6.

Marie Tapken hatte an Position 4 gegen Anna-Milena Behrendt erwartungsgemäß keine Chance. So war die Begegnung trotz der teilweise sehr engen Spiele nach den Einzeln bereits entschieden.

Den Ehrenpunkt holten Julia und Milena im zweiten Doppel, während Marie-Charlot und Hanna aufgrund einer Schulterverletzung von Hanna nach dem ersten Satz aufgegeben haben.

Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Tag und eine tolle Saison: Den zweiten Platz in Niedersachsen aus dem Vorjahr konnten die Mädchen erfolgreich verteidigen!

Herzlichen Glückwunsch ans gesamte Team – eine klasse Leistung, ihr könnt stolz darauf sein!!

Barbara Schneider